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Spießflughun

Pterocles alchata

PTEROCLIDIDAE

Beschreibung

Größe 31-39 cm

Spannweite 54-65 cm

Gewicht 200-280 g

Kleiner als das Sandflughuhn, unterscheidet sich von diesem im Flug durch

die verlängerten gelben mittleren Steuerfedern (außer bei den Jungvögeln) und den

weißen Bauch; am Boden durch den dunklen Augenstreif, die kurzen Beine, den

braunroten Kopf und die braunrote, schwarz eingerahmte Brust. Im Prachtkleid

hat das Männchen einen braunen Mantel mit gelben Flecken, einen grünen Hals

und ein rötliches Brustband. Im Schlichtkleid ähnlich wie das Weibchen :

Körperunterseite schwarz und hellgelb gebändert, weiße Kehle, hellbrauner Hals,

Brustband nicht so farbenprächtig. Drückt sich bei Gefahr bewegungslos an den

Boden. Fliegt senkrecht auf; Flug schnell, ähnlich wie Goldregenpfeifer.

Wie das Sandflughuhn ist es am besten bei den morgendlichen und

abendlichen Versammlungen an den Wasserstellen zu beobachten; es tränkt die

Jungvögel genauso aus dem Bauchgefieder, wie es für die Flughühner typisch ist.

Standvogel; brütet in Spanien. Eine kleine Brutpopulation existiert in der Crau

in Südfrankreich.

Lebensraum

Steinige Steppen, Halbwüsten mit wenig Wasserstellen.

Nahrung

Vor allem Sämereien.

Fortpflanzung

Legt im Mai bis Juli in eine flache, steinige Bodenmulde, oft am Fuß einer Pflanze

2-3 hell kaffeebraune, dunkel gefleckte Eier von 46 mm Größe. Brutdauer 22-23 Tage,

Jungvögel sind Nestflüchter.

Sandflughuhn

Pterocles orientalis

PTEROCLIDIDAE

Beschreibung

Größe 33-35 cm

Spannweite 70-73 cm

Gewicht 400-550 g

Kräftige Gestalt mit kurzem und spitzem Schwanz. Der Bauch und die Unterseite

der Handschwingen sind schwarz, der restliche Unterflügel ist grau. Der Rücken

ist hellbraun und die Oberseite der Handschwingen blaugrau. Fliegt geradlinig

mit schnellen Flügelschlägen. Lebt außer in der Brutzeit in großen Trupps und

ist am besten morgens und abends an den Wasserstellen zu beobachten, wo

sich die Vögel truppweise einfinden. Die im Nest verbleibenden Jungvögel

werden auf besondere Art und Weise getränkt : die Männchen tränken ihr

saugfähiges Bauchgefieder mit Wasser und kehren zu den Jungen zurück, die

dann das Wasser aus den Federspitzen saugen.

Standvogel; brütet lokal auf der Iberischen Halbinsel (in Nordafrika und in der

Türkei häufiger).

Lebensraum

Steinige Steppen und Halbwüsten mit wenig Wasserstellen, oft auf Hochebenen und

Weiden.

Nahrung

Vorwiegend kleine Sämereien.

Fortpflanzung

Legt in eine einfache, selbstgekratzte Bodenmulde 1-2 mal jährlich 2-3 bräunliche,

braun oder rötlichgrau gefleckte Eier von 47 mm Größe. Brutdauer 21-22 Tage,

Jungvögel sind Nestflüchter.